Neuer Krimi von Elisabeth Herrmann: Der Schneegänger

Elisabeth Herrmann

Es war der meistgesehene Montagsfilm des ZDF seit Beginn der Quotenerfassung: Am 20. Januar 2014 zeigte das ZDF den TV-Film „Die letzte Instanz“ und erreichte 7,7 Millionen Zuschauer. Das Drehbuch zum Film schrieb Elisabeth Herrmann. Ihr neues Buch, der Krimi „Der Schneegänger“, ist vor wenigen Tagen erschienen.

Diese Frau ist ein Multitalent. Elisabeth Herrmann ist ausgebildete Bauzeichnerin, Roman-, Drehbuch- und Hörspielautorin. Und sie ist vor allem eines: verdammt fleißig. Elisabeth Herrmann hat bislang nicht weniger als zwölf Romane, fünf Hörspiele, vier Dreh- und acht Hörbücher geschrieben.

Dabei veröffentlichte Elisabeth Herrmann ihr erstes Buch vor nicht einmal zehn Jahren. 2005 erschien ihr Roman „Das Kindermädchen“ noch im kleinen, alternativen Rotbuch Verlag. Heute, zehn Jahre später, ist Elisabeth Herrmann längst im Mainstream des Kulturbetriebs angekommen: Der Krimi „Der Schneegänger“ ist schon das dreizehnte Buch der 2012 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten Autorin – und erscheint im Goldmann Verlag, einer Tochter des Medienmultis Bertelsmann.

Elisabeth Herrmann hat sich ihren Erfolg hart erarbeitet. Sie hat es geschafft, ihr Talent, packende, spannungsreiche Geschichten zu erzählen, über die Jahre zu perfektionieren. Mit „Der Schneegänger“ unterstreicht sie eindrucksvoll, dass sie in einer Liga mit Bestseller-Autoren wie Jesper Stein oder Tana French spielt.

 

Wovon handelt das Buch?

„Der Schneegänger“ ist – nach dem im August 2014 erschienenen Kriminalroman „Das Dorf der Mörder“ bereits das zweite Buch aus der Reihe rund um die von Elisabeth elisabeth-herrmann-der-schneegaengerHerrmann erdachte Polizeimeisterin Sanela Beara.

In „Der Schneegänger“ versucht Sanela Beara das Schicksal eines Jungen aufzuklären, der vier Jahre vor Beginn der Romanhandlung spurlos verschwand. Alle Versuche, ihn lebend zu finden, scheitern. Als das Skelett des Jungen in einem Wald gefunden wird, fällt Sanela Beara die schwere Aufgabe zu, den Vater über den Tod seines Sohn zu informieren. Doch die Begegnug mit dem attraktiven Darko, der in den Wäldern Brandenburgs als Wolfsforscher arbeitet, lösen Zweifel in ihr aus: Wurde Darkos Sohn wirklich entführt oder wurde der Junge aus einfachen Verhältnissen verwechselt?

Um der Wahrheit auf die Spur zu kommen, schleust sich Sanela Beara in die Villa der vermögenden Familie Reinartz ein, bei der die Mutter des toten Jungen damals gearbeitet hat. Sanela Bearer ahnt nicht, dass sie bald in einen Strudel aus Hass, Gier und Verachtung hineingezogen wird, der sie selbst zu vernichten droht.

 

Lohnt sich der Kauf des Buchs?

Mit ihrem neuen Buch „Der Schneegänger“ bietet Elisabeth Friedrichs auf 448 Seiten Nervenkitzel pur. Das Buch besticht nicht nur durch seinen packenden Plot, der sich zu einer selten langatmigen, spannungs- und wandlungsreichen Handlung entfaltet, sondern auch durch seine Dialoge und seine Figuren.

Man merkt es ihrem Roman „Der Schneegänger“ deutlich an, dass Elisabeth Friedrich nicht nur Literatin ist, sondern als Autorin von Hörspielen und Drehbüchern auch die Gabe hat, pointierte Dialoge zu schreiben und Szenen besonders plastisch zu gestalten. Vor dem inneren Bild des Lesers entsteht so schon nach wenigen Seiten ein eindrucksvolles Bild von der Welt des „Schneegängers“, die ihn gefangen nimmt.

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