Markus Goller bringt mit „Alles ist Liebe“ eine prominent besetzte Liebeskomödie ins Kino

Es ist kalt draußen und Weihnachten steht vor der Tür – die Zeit der großen Gefühle und vor allem auch die Zeit, in der Kinos den meisten Umsatz im Jahr machen. Markus Gollers Liebeskomödie „Alles ist Liebe“ ist einer der Filme, die für volle Kinosäle sorgen dürfte. Erfolgsgaranten sind die in die Jahreszeit passende Handlung und der durch und durch namhafte Cast rund um Nora Tschirner, Tom Beck und Heike Makatsch.

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Elmar Wepper und Inez Bjørg David sind nur zwei von vielen namhaften Darstellern

 

Ausnahmsweise einmal nicht in Berlin, sondern in Frankfurt haben Regisseur Markus Goller und seine Drehbuchautorin Jane Ainscough die Handlung ihres neuen Films „Alles ist Liebe“ angesielt. Erzählt werden fünf miteinander verwobene, leicht wirre Episoden, die vom ganz normalen Vorweihnachts-Wahnsinn und vom Chaos Handeln, in das die Liebe Menschen stürzen kann.

Im Schatten der Bankentürme trifft Kiki (Nora Tschirner) ihre erste große Liebe Jan (Tom Beck) wieder, der inzwischen zum umschwärmten Filmstar avanciert ist. Zur gleichen Zeit stehen Clara (Heike Makatsch) und Hannes (Wotan Wilke Möhring) vor den Trümmern ihrer Ehe, die das schwule Pärchen Klaus (Friedrich Mücke) und Viktor (Christian Ulmen) erst eingehen möchte. Kerem (Fahri Yardim) verheimlicht seiner Frau (Katharina Schüttler) hingegen, dass er seinen Job verloren hat. Und ein Mann im Weihnachtskostüm (Klaus Wepper) ist ständig auf der Flucht.

 

Wer spielt im Film mit?

Der Cast von „Alles ist Liebe“ lässt kaum Wünsche offen. Mit Nora Tschirner, Heike Makatsch, Tom Beck, Wotan Wilke Möhring, Christian Ulmen, Fahri Yardim und Elmar Wepper ist der Film bis in die Nebenrollen hinein hochkarätig besetzt.

Das Spiel der Darsteller ist harmonisch aufeinander abgestimmt und dank des geschickt konstruierten Drehbuchs wirken die Figuren ausdifferenziert und überzeugend.

Wer hat den Film inzensiert?

Inszeniert wurde „Alles ist Liebe“ von Markus Goller, der in der Vergangenheit mit Filmen wie „Friendship!“, „Eine ganz heiße Nummer“ und „Frau Ella“ ein Millionenpublikum begeisterte. Das gelungene, wenn auch in manchen Punkten fast unvermeidlich weihnachtlich-kitschige Drehbuch stammt aus der Feder von Jane Ainscough (Coming In, Eltern, Hanni und Nanni). Für beeindruckende Bilder der Frankfurter Skyline zeichnet das Team um Ueli Steiger (Frau Ella, Friendship!, The Day After Tomorrow) verantwortlich.

Der starke, die turbulente Weihnachtsgeschichte gut transportierende Soundtrack wurde von Patrick Veigel (Global Player, Türkische für Anfänger, Die vierte Macht) komponiert.

 

Lohnt sich der Kinobesuch?

„Alles ist Liebe“ ist ein Film für Paare, die sich vor der vor-winterlichen Kälte in ein wohlig-warmes Gefühlschaos stürzen wollen, um am Ende des Films natürlich das eine große Gefühle siegen zu sehen – die Liebe. Markus Goller versteht es, das bunt zusammengewürfelte Ensemble voller verwundeter Herzen schließlich zu einem wunderbar schönen Weihnachts-Happy-End zu führen.

Dass der Film dabei trotz einigen Kitsches nicht langweilig wird, liegt am Cast und am starken Drehbuch. Immer wieder überrascht „Alles ist Liebe“ mit kleinen Wendungen und mit Verbindungen der Figuren untereinander, die zu neuen Handlungsfäden und zu einem sehr gemütlichen Gefühl führen, mit dem der Film den Zuschauer nach 120 Minuten aus dem Kino entlässt.